Pädagogisches Konzept


1. Leitbild

In der Kinderkrippe sind die Kinder die Hauptpersonen und sollen sich in erster Linie wohl fühlen.

Die Krippe ergänzt das Familienleben, fördert die Entwicklung des Kindes, seine Fähigkeit in der Gruppe zu leben und die Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen.

Wir legen Wert auf eine positive Lebenshaltung und versuchen, die Atmosphäre in der Krippe gemütlich, vertraut und fröhlich zu gestalten.

Jedes Kind steht mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt unserer Begleitung.

Wir orientieren uns an seiner individuellen Entwicklungs- und Lerngeschichte.

Wir wollen die Kinder zu demokratischen Menschen erziehen. Sie sollen lernen, eigene Meinungen zu bilden, um darauf Entscheidungen aufzubauen.

In unserer Kinderkrippe begegnen wir uns mit Respekt und Achtung.

Die Wertschätzung gegenüber allen ist uns wichtig.


2. Trägerschaft

Die Trägerschaft der Kinderkrippe Kinderkrone ist der Verein Kinderkrone.


3. Angebot der Kinderkrippe Kinderkrone

Die Kinderkrippe Kinderkrone stellt insgesamt 22 ungewichtete Betreuungsplätze aufgeteilt in 2 Gruppen zur Verfügung. Die Anzahl der Kinder pro Gruppe wird den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sowie dem Alter der Kinder angepasst.


4. Sozialpädagogische Grundsätze

4.1  Ziele und Werte

•        Wir gestalten die Eingewöhnungszeit individuell nach den Bedürfnissen des Kindes und der Eltern. Dabei orientieren wir uns am Berliner Modell.

•        Wir passen die notwendigen Grenzen und Regeln dem Entwicklungsstand der Kinder an.

•        Wir legen Wert auf einen partnerschaftlichen Umgang mit den Kindern.

•        Das soziale Verhalten, der Umgang mit anderen Kindern und der Gruppe muss gelernt werden. Wir begleiten und unterstützen die Kinder dabei.

•        Wir hören den Kindern aktiv zu und ermuntern sie, zu sprechen und zu
erzählen. Dabei sind wir stets Vorbild.

•        Wir fördern und unterstützen die Entwicklung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz der Kinder.

•        Wir legen grossen Wert auf freie wie auch auf geführte Spielaktivitäten und berücksichtigen, dass Kinder aus eigenen Erfahrungen lernen.

•        Wir vermitteln den Kindern im Alltag Geborgenheit durch fixe Zeiten wie
Essen, Schlafen und andere Rituale.

•        Wir geben dem Kind altersentsprechend die Möglichkeit, sich aktiv an der eigenen Körperpflege zu beteiligen, ermutigen und unterstützen es auch bei seiner Sauberkeitsentwicklung.

•        Wir unterstützen unserer Babys beim Erlernen und Üben neuer

Bewegungen und anderer Fertig-keiten, gehen auf ihre Bedürfnisse individuell ein und lassen sie am Alltagsgeschehen teilhaben.

 

 

4.2     Umsetzung im Alltag

4.2.1   Eingewöhnungszeit

Wir legen besonderen Wert auf die Eingewöhnungszeit. Mit viel Einfühlungsvermögen versuchen wir, die Eingewöhnung des Kindes in die Gruppe individuell zu gestalten. Dabei orientieren wir uns am Berliner Modell, das darauf abzielt, das Kind während ca. zwei Wochen schrittweise in Begleitung der Eltern an die neue Umgebung, die Kinder und die Betreuungspersonen zu gewöhnen.
Nach Ablauf der Eingewöhnungsphase sollte das Kind fähig sein, sich ohne Eltern in der Gruppe zurechtzufinden. Wir versuchen, das Interesse des neuen Kindes für unsere Aktivitäten und Spiele zu wecken, ermutigen es mitzumachen und unterstützen es mit viel Zuwendung. Nie aber zwingen wir es zu irgendetwas. Es bestimmt das Tempo der Integration selber.

4.2.2     Erziehungsstil

Wir nehmen die Kinder ernst und geben ihnen Geborgenheit durch Zuwendung und Vertrauen. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Kind und den Erwachsenen bemühen wir uns, gemeinsam Lösungen zu finden oder aber unsere Massnahmen verständlich zu begründen. Das Kind lernt, einen eigenen Willen zu haben und diesen zu äussern, sich aber auch helfen zu lassen sowie Regeln und Grenzen zu akzeptieren.
Wir überprüfen immer wieder unsere Erziehungsmassnahmen, tauschen uns im Team aus und passen sie den Gegebenheiten an. Wir sagen, wenn nötig nein zum Verhalten des Kindes und ja zur Person. Wir schenken den Gefühlen, Anliegen und Möglichkeiten des Kindes Beachtung und berücksichtigen seine Meinung und Wünsche bei Entscheidungen.
Wir sind uns unserer Vorbildwirkung stets bewusst.

4.2.3    Persönlichkeitsentwicklung

In der Kinderkrippe akzeptieren wir jedes Kind als einmalige Persönlichkeit mit einer eigenen Geschichte, individuellen Fähigkeiten und Begabungen. Es ist uns wichtig, den Entwicklungsstand aller Kinder zu kennen. So können wir individuell auf die speziellen Bedürfnisse und Interessen eingehen und diese gezielt fördern. Das Kind soll immer wieder Lernerfolge erleben können. Wir unterstützen vom frühesten Alter an die Selbstständigkeit, indem wir das Kind ermutigen, aktiv am Alltagsgeschehen teilzunehmen, zu experimentieren und auszuprobieren (z.B. Gesicht waschen, Tisch decken, aufräumen, Treppen steigen etc.). Wir helfen den Kindern, Erfahrungen positiv zu sehen, fördern ihre Stärken und ermutigen sie bei Schwierigkeiten. Wir unterstützen die Kinder in ihrer emotionalen, sozialen, intellektuellen und körperlichen Entwicklung.

4.2.4   Soziales Verhalten

Eine Gruppe ist für das Kind voller Herausforderungen. Mit Hilfe der Betreuerin, welche Spielregeln aufstellt, damit das Zusammenleben in der Gruppe überhaupt möglich ist, lernt es, Grenzen zu akzeptieren. Es erlebt, dass seine Bedürfnisse ernst genommen werden, die der anderen aber auch. Das heisst, es muss lernen, mit Frustrationen umzugehen, muss Enttäuschungen ertragen. Wartenkönnen, zurückstehen, vielleicht auch einmal verzichten, wird leichter akzeptiert, wenn anschliessend ein Erfolgserlebnis folgt. Wir unterstützen die Kinder im Umgang mit Gefühlen. Freude, Trauer oder Wut werden nicht unterdrückt. Nur so können die Kinder lernen, auch die Gefühle anderer wahrzunehmen und zu respektieren.
In Konfliktsituationen helfen wir den Kindern, diese möglichst selbstständig auszutragen. Wir zeigen ihnen verschiedene Lösungsmöglichkeiten: miteinander reden, Hilfe oder Unterstützung bei anderen suchen, Kompromisse machen oder sich körperlich fair auseinandersetzen. Dazu gehört aber auch die Toleranz gegenüber anderen. Die Kinder erfahren, dass das Zusammenleben in der Gruppe ein ständiges Geben und Nehmen ist. Nachgeben können ist genauso wichtig, wie sich durchzusetzen. So findet das Kind seinen Platz in der Gruppe, geht Beziehungen ein und lernt den Umgang mit anderen Kindern. Es entwickelt dabei soziale Kompetenzen und Konfliktfähigkeit. Diese Prozesse begleiten und unterstützen wir.

4.2.5    Sprachentwicklung

Die Sprache ist das wichtigste menschliche Kommunikationsmittel, um Gedanken, Informationen, Wünsche und Gefühle anderen mitzuteilen. Damit sich das Kind in die Kultur, in der es lebt, integrieren kann, soll es die lokale Sprache lernen. Im Spiel mit der Sprache lernt es spielerisch sprechen. Darum flechten wir Lieder, Fingerverse, Wortspiele aber auch Bilderbücher, Geschichten und Rollenspiele immer wieder ins Tagesgeschehen ein. Wir lassen das Kind selber zu Wort kommen, hören ihm aufmerksam zu, beantworten Fragen altersgerecht und bemühen uns um eine deutliche, bild- und vorbildhafte Sprache. Der Alltag bietet viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, sei es beim Essen, Spielen, während der Körperpflege oder auf einem Spaziergang. Wir sind uns bewusst, dass Kinder, welche in einer sprechfreudigen Umgebung aufwachsen, später ihre geistigen Fähigkeiten besser nutzen können.

 

Bei Eintritt in die Kinderkrone bemühen sich alle Betreuerinnen(-er) um das

Wohl der Kinder.

Da wir ein Internationales Team sind, bauen die Betreuerinnen(-er) das Vertrauen

wenn immer möglich in der Muttersprache des Kindes auf.

 

4.2.6   Freies Spiel und geführte Gruppenaktivitäten

Unser Ziel ist es, den natürlichen Drang des Kindes nach spielerischem Lernen zu wecken und zu fördern. Wir begleiten die Kinder auf ihrem Weg, die Welt zu entdecken. Kompetenzentwicklung beginnt schon im frühesten Kindesalter. Wir schaffen dafür Raum, bieten verschiedene Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten an, stellen abwechslungsreiche Spielsachen und eine vielfältige Materialauswahl zur Verfügung. Bei uns steht das prozessorientierte Lernen im Vordergrund, nicht das produktorientierte – der Weg ist das Ziel. Die Betreuerinnen versuchen, ein ausgewogenes Mass an Freispiel und geführten Gruppenaktivitäten anzubieten.

• Freies Spiel
Die Kinder können ihren unterschiedlichen Interessen ungestört nachgehen. Sie lernen, indem sie sich selbst Aufgaben stellen, eigene Pläne entwickeln, Experimente durchführen und die Schwierigkeit der Spielhandlung den eigenen Fähigkeiten anpassen.
Die Erzieherinnen halten sich unauffällig beobachtend im Hintergrund und helfen nur dort, wo es nötig oder vom Kind gewünscht wird.
Freies Spiel bedeutet, dass jedes Kind auswählen kann, womit und wie lange es spielen möchte – das Interesse des Kindes ist entscheidend. Ein interessiertes Kind ist immer auch motiviert. Und Motivation ist die beste Voraussetzung zum Lernen.
Wir bieten immer wieder spezielle Angebote an, seien es Bastelarbeiten, neues Material zum Experimentieren, Themenecken, Rollenspiele, ein Malatelier und vieles mehr. Wir fördern selbstständiges Lernen, indem wir Spiele und Arbeiten für Kleingruppen bereitstellen und ab und zu eine kleine „Werkstatt“ organisieren. Wir unterstützen damit direkt die Entwicklung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz.
Dem Bewegungsdrang der Kinder kommen wir nach, indem wir ihnen die Möglichkeit geben, sich auszutoben und herumzuspringen, sei es im Freien, wie auch in den grosszügigen Räumlichkeiten.

• Gruppenaktivitäten
Ein weiterer wichtiger Bestandteil innerhalb des Tagesgeschehens sind der Situation angepasste Aktivitäten mit der ganzen Gruppe (oder ev. aufgeteilt in Gruppen gleichen Alters).
Die tägliche gezielte Gruppenaktivität im Kreis findet themenbezogen statt. Mit dem spielerischen, themenbezogenen Arbeiten (über längere Zeit im gleichen Thema) geben wir unserem Gruppenalltag einen Rahmen, welcher Vertrautheit und Regelmässigkeit vermittelt. Diese Aktivitäten haben eine Dauer von ca. 10-30 Min. und fördern das Gemeinschaftserlebnis und die Wissensvermittlung.
Für die Kinder ist es wichtig, in der Gruppe Neues zu erleben, Erfahrungen zu sammeln, Fertigkeiten und Fähigkeiten zu üben und zu entwickeln. Einerseits braucht es Mut, sich in der Gruppe zu exponieren, andererseits spornt dies an, selber Neues auszuprobieren. Wir begleiten die Kinder einfühlsam und zwingen niemanden, mitzumachen. Das Ritual einer täglichen geführten Gruppenaktivität im Thema macht den Kindern Spass und stärkt ihr Selbstvertrauen. Die pädagogischen Ziele richten sich nach dem aktuellen Gruppenstand, welchen die Betreuerinnen von Zeit zu Zeit schriftlich festhalten, austauschen und Themen und Arbeitsweisen anpassen. Die passende Methodik für das Klein- und Vorschulkind beinhaltet vor allem rhythmische Elemente, verschiedene Bewegungs- und Sinnesspiele, kurze Erzählungen mit darstellender Auswertung und selbstständiges Experimentieren. Sie vermeidet langes Ruhigsein und Sitzen!
Für uns Erzieherinnen ist es eine professionelle Herausforderung, die Aktivitäten den Bedürfnissen der Tagesgruppe anzupassen und die Ziele situationsgerecht zu planen und umzusetzen - Pädagogisches Arbeiten ist immer planendes Handeln.

• Spaziergänge und Ausflüge
Die Betreuerinnen gehen mit den Kindern einmal pro Tag (am Vormittag oder Nachmittag) nach draussen. Auf Spaziergängen, Ausflügen oder im Garten erleben die Kinder mit allen Sinnen die Natur, setzen sich mit Tieren und Pflanzen auseinander, lernen Achtung, Rücksichtnahme und Sorgfalt gegenüber unserer Umwelt.

4.2.7   Essen, Schlafen und andere Rituale

• Essen
Beim Essen ist uns eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. Die Mahlzeiten werden bei uns frisch gekoch. Die Zwischenmahlzeiten werden oft mit Unterstützung der Kinder zubereitet. Die Säuglingsnahrung bringen die Eltern individuell von zu Hause mit. Zuckerhaltiges sowie andere Süssigkeiten werden nur ausnahmsweise angeboten. Die Kinder können jederzeit ungesüssten Tee oder Wasser trinken.
Das Essen ist ein gemeinsames Erlebnis. Wir achten auf eine entspannte, gemütliche Atmosphäre am Tisch. Die Kinder entscheiden selber, was und wieviel sie essen wollen. Wir ermuntern sie, auch Unbekanntes zu probieren. Wer satt ist, braucht nicht fertig zu essen. Die grösseren Kinder essen mit Messer und Gabel, die Kleineren mit dem Löffel oder den Händen. Wir helfen dort, wo Hilfe nötig ist.

Unser eigenes Essverhalten hat Vorbildwirkung.

• Schlafen
Schlafen über Mittag ist für viele kleine Kinder ein Bedürfnis. Jede Gruppe hat ein eigenes Ritual vor dem Einschlafen und achtet auf eine ruhige Atmosphäre. Wer nicht schlafen kann, darf in einem anderen Raum etwas Ruhiges spielen.

• Andere Rituale
Rituale sind wichtige Bestandteile und strukturieren den Krippenalltag. Durch immer wiederkehrende Abläufe vermitteln sie Beständigkeit und Geborgenheit. Dank Fixzeiten wie Essen, Schlafen, Wickeln finden sich Kinder im Tagesablauf zurecht.
Jede Gruppe hat ihre eigenen Rituale, sei es bei der Begrüssung, beim Abschied, während der Aktivität, vor dem Essen, beim Mittagsschlaf und andere mehr.

4.2.8     Pflege

Je jünger das Kind ist, desto bedeutsamer ist das Kennenlernen der täglichen Pflege. Wir geben den Kindern die Gelegenheit, die tägliche Körperpflege als selbstverständliches Ritual zu erfahren. Die Kinder beteiligen sich ihrem Alter entsprechend aktiv daran. Sie putzen ihre Zähne, cremen ihr Gesicht selber ein, kämmen sich die Haare, waschen sich die Hände usw. Wir ermutigen sie dabei und freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg. Das Kind entscheidet selber, ob es auf den Topf oder das WC will oder lieber noch Windeln trägt. Während der Zeit des Sauberwerdens ermutigen und unterstützen wir es liebevoll und einfühlsam.
Für Babys und Kleinkinder gestalten wir die Wickelzeit spielerisch und nehmen uns genug Zeit dafür.

4.2.9   Betreuung der Babys in altergemischten Gruppen

Unsere Kinderkrippe beherbergt zwei altershomogene Kindergruppen. Die Babygruppe, welche Kinder ab dem dritten Lebensmonat aufnimmt und die Vorkindergartenstufe für Kinder ab ungefähr dem 24. Lebensmonat (der Übertritt wird individuell mit den Eltern, der Gruppen- und Krippenleitung abgesprochen. Die Babygruppe bietet neun Plätze (wobei Kinder unter 18 Monaten 1.5 plätze beanspruchen) an und die Vorkindergartenstufe bietet täglich max. 12 Plätze an.

Die Gruppen arbeiten nach Absprache gruppenübergreifend. Die Kinder lernen, mit den Babys liebevoll umzugehen und Rücksicht zu nehmen. Unsere Kleinsten interessieren sich für die Aktivitäten der älteren Kinder. Wir versuchen, die Babys wenn immer möglich ins Alltagsgeschehen mit einzubeziehen und auf ihre Bedürfnisse individuell einzugehen. Wir unterstützen sie beim Erlernen und Üben neuer Bewegungen und anderer Fertigkeiten. Kleine Sinnesspiele (mit Tüchern, Schachteln, Stofftieren, Wasser etc.), Singen, Klatschen, Schaukeln und Tanzen sind Aktivitäten, welche Babys begeistern und ihre Entwicklung fördern.


5. Räumlichkeiten

Kinderkrippe Kinderkrone
Die Kinderkrippe Kinderkrone ist an der Seestrasse 117, 8707 Uetikon am See untergebracht. Alle Räume sind speziell für Kinder konzipiert.

Zimmerzahl pro Gruppe

Jede Gruppe verfügt über zwei Zimmer und hat Zugang zu einem kindergerecht eingerichteten Bad. Die Küche wird als Werkküche behandelt und steht für pädagogische Aktivitäten zur Verfügung.


Einrichtung

Alle Räume sind hell und freundlich eingerichtet. Die Einrichtung besteht aus zweckmässigen, dem Alter der Kinder angepassten Möbeln. Wir beziehen alle räumlichen Möglichkeiten in den Alltag ein. Mehrere kindliche Aktivitäten sollen gleichzeitig möglich sein: Das konzentrierte Spiel, basteln/malen/experimentieren, das Rollenspiel, bauen, aber auch das lautstarke Bewegungsspiel. Für Ruhebedürftige gibt es Rückzugsmöglichkeiten. Das Spielangebot ist vielfältig. Wir legen Wert auf gute Qualität. Die Spielsachen und anderes Material sind auch für die Kinder leicht zugänglich. Für das Personal ist ein kleines Büro und Sitzungszimmer mit entsprechender Infrastruktur vorhanden. Für grössere Anlässe, Sitzungen, Präsentationen oder Aufführungen für oder von Kindern, steht im 1. Obergeschoss ein Eventsaal mit Platz für bis zu 100 Personen zur Verfügung.


Umgebung

Die Krippe befindet sich in unmittelbarer Nähe zum See. Im Hof der Liegenschaft stehen den Kindern verschiedene Spielgeräte zur Verfügung, welche verschiedenste Aussenaktivitäten ermöglichen. Er ist so gestaltet, dass sich jedes Kind seinen Bedürfnissen entsprechend beschäftigen kann. Im Dorf Uetikon hat es Schulen mit grosszügigen Pausenplätzen und Spielplätzen. Sporadisch erkunden die Betreuerinnen und die Kinder auch Wald, Wiesen, Felder oder einen Bauernhof.


6. Zusammenarbeit mit den Eltern

Das Eintrittsgespräch dient der ersten Kontaktaufnahme zwischen der Krippe und dem Elternhaus. Die Eltern sind unsere Ansprechpartner im Zusammenhang mit ihrem Kind.  Wir bemühen uns deshalb um eine gute Vertrauensbasis. Voraussetzung dazu sind Offenheit und Transparenz auf beiden Seiten. Ein regelmässiger Austausch über das Alltagsgeschehen in der Krippe, aber auch über die Familiensituation ist uns sehr wichtig.

Wir informieren die Eltern über besondere Belange der Gruppe, Personalwechsel und

Über das Tagesgeschehen. Beim Abholen erhalten die Eltern Information über den Verlauf des Tages, Aktivitäten und allfällige Besonderheiten. Um das Kind einfühlsam begleiten zu können, sollten die Mitarbeiter über besondere Vorkommnisse in der Familie informiert werden.

Alle Anliegen der Eltern werden ernst genommen und in persönlichen Gesprächen mit der Gruppenleiterin (GL) oder der Krippenleiterin (KL) diskutiert. Praktikantinnen und Lehrfrauen sind nicht befugt, Fachgespräche zu führen oder spezielle Anliegen zu diskutieren.

Grundsätzlich wird mit den Eltern mindestens ein Elterngespräch pro Jahr über den momentanen Entwicklungsstand und eventuelle Fördermöglichkeiten geführt.

Im Laufe eines Jahres finden verschiedene Elternanlässe mit und ohne Kinder statt.

Wichtige Informationen werden in Elternbriefen mitgeteilt oder an den Infowänden angeschlagen.

Die Eltern sind bei uns immer herzlich willkommen! Wir freuen uns, wenn sie Interesse an unserer Arbeit zeigen. Eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung ist uns wichtig.


7. Führung und Zusammenarbeit des Teams

7.1 Ausbildung

Krippenleitung (KL)
Die Krippenleitung besitzt eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung, administratives Geschick und praktische Erfahrung im Umgang mit Kleinkindern. Zudem verfügt sie über eine Weiterbildung im Führungsbereich. Die Krippenleiterin wird in ihrer Führungsaufgabe von der stellvertretenden Krippenleiterin unterstützt.

Gruppenleitung/Springerin (GL/SP)
Die Erzieherinnen haben alle eine abgeschlossene pädagogische Berufsausbildung (Kleinkinderzieherin/KKE, Kindergärtnerin oder gleichwertige Diplome)

Lehrpersonal (FaBe)

Die Lehrfrauen/Lehrlinge absolvieren eine anerkannte Berufsschule zur Fachperson Betreuung.


Praktikanten/innen

Praktikantinnen haben wenig bis keine fachlichen Vorkenntnisse. Sie bekommen ihrem Wissens- und Fähigkeitsstand entsprechend Aufgaben und Kompetenzen zugeteilt und nehmen am täglichen Krippenleben teil. Praktikantinnen haben gegenüber den Eltern keine Entscheidungskompetenz. Dies obliegt der jeweiligen Gruppenleiterin. Wir bevorzugen Jahrespraktikantinnen um eine Konstante für die Kinder zu schaffen.

7.2 Fachliche und persönliche Anforderungen

Zur Gestaltung der Kinderkrippe als Lebensraum für Kinder gehört, sich mit eigenen Werten, Lebenszielen und Verhaltensweisen auseinander zu setzen. Die Bereitschaft, sich weiterzubilden, wird deshalb vorausgesetzt. Die Arbeit in einer altersgemischten Gruppe verlangt ein breites Fachwissen, Differenzierungsfähigkeit, Flexibilität, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.
Die Gruppenleiterin / Betreuerin ist Vorbild: Nicht nur das Verhalten, sondern vor allem auch die persönliche Einstellung, Werthaltung, Begeisterungsfähigkeit und der Umgang mit anderen Menschen wirken prägend auf die Kinder und das Team. Die Ziele und Werte der Kinderkrippe sind ihr wichtig. Sie setzt in ihrer täglichen Arbeit die im Konzept beschriebenen sozialpädagogischen Grundsätze um. Sie leitet ihre Lehrfrau sowie die Praktikantin fachgerecht an. Sie arbeitet konstruktiv mit der KL und dem Gesamtteam zusammen. Dank ihrer positiven Lebenshaltung trägt sie zur guten Stimmung im Team bei.

7.3 Weiterbildung

Der Verein Kinderkrone, Träger der Kinderkrippe Kinderkrone, fördert die Fort- und Weiterbildung der MitarbeiterInnen. Der KL sowie jeder GL/SP (100%) stehen pro Jahr 3 Arbeitstage für externe Fortbildung zur Verfügung. Die Kosten werden in der Regel vom Verein getragen. Längerdauernde Weiterbildungen werden mit einer Weiterbildungsvereinbarung gemeinsam vereinbart.
Die Kinderkrippe unterstützt es, wenn Gruppenleiterinnen den Ausbildnerinnenkurs (ABK) absolvieren. Nach Bedarf werden interne Fortbildungen und Supervision angeboten.

7.4 Führung des Personals

Die KL vereinbart mit den Mitarbeiterinnen über das Jahr und im Jahresqualifikationsgespräch konkrete Ziele. Periodisch werden diese überprüft, angepasst und und weiterführende Massnahmen abgeleitet.
Die GL qualifiziert die Lehrfrau und Praktikanten (ev. im Beisein der KL) regelmässig und vereinbart gemeinsam mit ihnen neue Ziele. Dazu gehören Feedback- und 2x jährlich Qualifikationsgespräche.
Die Personen in Ausbildung werden auf der Basis eines speziell entwickelten Ausbildungskonzeptes ausgebildet, welches die praktische Ausbildung zur Kleinkinderzieherin abdeckt. Jede Lernende hat ihre individuelle Ausbildungsverantwortliche.


7.5 
Zusammenarbeit im Team

Der regelmässige Austausch, gegenseitige Anteilnahme und Interesse fördern den Teamgeist. Dabei sind uns ein freundlicher Umgangston und eine offene, ehrliche Haltung wichtig. Eine gute Zusammenarbeit gibt auch emotionalen Rückhalt und fachliche Sicherheit in schwierigen Situationen. Alle Teammitglieder beteiligen sich an Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen und fühlen sich für deren Umsetzung verantwortlich.
Zu diesem Zweck finden regelmässig Sitzungen auf allen Stufen statt. Diese beinhalten Organisatorisches, Planung der pädagogischen Arbeit, fachlicher Austausch und Reflexion der Betreuungsarbeit.
Wir legen grossen Wert auf Teamgeist.
Wir pflegen einen wohlwollenden Umgang miteinander.
Wir akzeptieren und anerkennen unterschiedliche Persönlichkeiten und begegnen einander mit Respekt.
Wir sprechen Erwartungen, Probleme und Unstimmigkeiten an und suchen nach Lösungen.
Wir pflegen eine offene Kommunikation und konstruktive Kritik.
Unterschiedliche Talente werden sinnvoll eingesetzt.
Motivation und aktives Mitdenken werden geschätzt und gefördert.

Unsere tägliche Arbeit ist eine professionelle Herausforderung und erfüllt uns mit Freude und Stolz.